Wandern und Rückenprobleme

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Wandern mit Rückenproblemen? – Das ist oft die große Frage die sich viele stellen. Bei Rückenproblemen neigt man dazu eine Schutzhaltung einzunehmen um den Körper zu schonen. Doch damit erreicht man in vielen Fällen nur, dass die Beschwerden nicht weggehen, sondern sich sogar verschlimmern.

Beim Thema Rückenprobleme kann ich aus eigener Erfahrung sehr gut mitsprechen. Ich habe selbst 2 Caches (das sind Bandscheibenprothesen) im Halswirbelbereich eingesetzt bekommen und 2 Bandscheibenvorwölbungen im Lendenwirbelbereich.
Ich gehörte auch immer zu der Fraktion, die sich bei Rückenproblemen lieber geschont und auf die Couch gelegt haben. Heute mache ich das anders. Ich gehe auch mit Rückenbeschwerden wandern. Und siehe da, die Beschwerden wurden besser oder lösten sich sogar ganz auf. Man sollte natürlich die Strecke entsprechend des Beschwerdegrades auswälen.Längere An- bzw. Abstiege meiden, ggf. mit leichtem, wenn möglich auch ganz ohne Rucksack gehen. Was auch sehr oft unterschätzt wird, ist vernünftiges Schuhwerk. Die Sohlen sollten nicht zu hart sein. Auch das Gehen mit Wanderstöcken kann von Vorteil sein. Hier muss man einfach testen was für sich selbst am Besten ist. Auch sollte man vorher mit seinem darüber sprechen.

Da Gehen die ursprünglichste Art der Fortbewegung des Menschen ist und unser Körper dafür ausgelegt ist, eignet sich wandern auch hervorragend zur Prävention. Dazu benötigt man aber eine vernünftige Ausrüstung. Wobei meiner Meinung nach gute Schuhe und ein gut gepolsterter, richtig sitzender Rucksack das Wichtigste ist. Ich würde ebenso Teleskopstöcke empfehlen um die Rumpfmuskulatur zu stärken.
Ich weise hiermit darauf hin, dass es sich hier um meine persönliche Meinung und Erfahrung und nicht um fundiertes medizinisches Fachwissen handelt.

Frisch auf!
Euer Sascha

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